Viele der alten Klassiker sind nicht nur amüsant zu lesen, sondern können auch auf der intellektuellen Ebene sehr bereichernd sein.

Frankenstein (Mary Shelley, 1818)

Der junge Schweizer namens Viktor Frankenstein ist ein faszinierter Wissenschaftler. Er arbeitet an der Universität Ingolstadt, wo er einen künstlichen Menschen zum Leben erweckt. Zu seinem Pech macht sich das erweckte neue Wesen aus dem Staub. Viktor erfährt davon, dass sein Bruder ermordet wurde und Justine, die Haushälterin seiner Familie, zur Hauptverdächtigen erklärt wurde. Er kehrt heim und beginnt zu glauben, dass seine Kreatur der eigentliche Mörder ist und nicht Justine. Doch in der Zwischenzeit wird dem Hausmädchen der Prozess gemacht und sie wird hingerichtet. Er zieht sich zurück in die Berge, um zu trauern, und begegnet dabei seiner Kreatur.

Oliver Twist (Charles Dickens, 1837-1839)

Oliver Twist ist der Sohn unbekannter Eltern, der in einem Arbeiterhaus untergebracht ist und dort aufwächst. Dort herrscht ein hartes Regiment. Aus Hunger bittet er um mehr Nahrung und wird zur Strafe in den Kohlenkeller gesperrt. Er flieht nach London. Dort gerät er in die Kreise eines Hehlers, der eine Schar jugendlicher Taschendiebe um sich versammelt hat, die er in die Gassen entsendet, um für ihn zu stehlen. Durch die Zuwendung des gutherzigen Mr. Brownlows scheint das Schicksal eine erste positive Wendung zu nehmen.

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