Die beiden Meisterwerke stammen aus der Feder des unter dem Pseudonym bekannten Schriftstellers George Orwell. Animal Farm (zu Deutsch: Farm der Tiere) erschien 1945 gegen Ende des Zweiten Weltkriegs.

Er verfasste die Geschichte während des Krieges als eine Art Warnung vor den Heilsversprechen des stalinistisch gefärbten Kommunismus, die seinerzeit in der Sowjetunion herrschte. Der unter dem Namen Eric Blair geborene Autor wollte die Gefahren der totalitären Regierungsform aufdecken. Er schrieb 1984 zwischen 1946 und 1948 in Aufopferung seiner Gesundheit und starb kurze Zeit nach der Veröffentlichung. Seine Erlebnisse als Widerstandskämpfer im Spanischen Bürgerkrieg öffneten ihm die Augen. Er war desillusioniert, als er erfuhr, dass die Motive vieler der Kommunisten auch nur darin bestanden, ihr eigenes autoritäres System zu installieren. Deshalb kann das Buch 1984 auch teilweise als politische Satire verstanden werden.

Animal Farm

Die fabelhafte Geschichte erzählt davon, wie Tiere, die auf einer Farm leben, sich zusammentun, um sich von der menschlichen Herrschaft zu befreien. Sie wollen sich gegenseitig helfen und fortan in Brüderlichkeit und Freiheit zusammenleben. Allerdings kommt es mit der Zeit zu Konflikten und es entstehen Rivalitäten, weil einige Tiere der Führungsriege sich für bedeutender als die anderen halten und sich spezielle Privilegien herausnehmen. Es ist eine lehrreiche Geschichte, die auch viele zeitlose Lektionen enthält. Eine davon ist beispielsweise die Gefahr, dass eine ungleichmäßige Verteilung der Macht die Gier auf Führungspositionen weckt.

1984

Die Geschichte dieses dystopischen Romans handelt vom Leben des Winston Smith. Er ist ein gewöhnliches Mitglied der Partei und wird immer frustrierter darüber, dass er von den Kontrollmechanismen sowie dem ominösen sogenannten Großen Bruder in allen Lebensbereichen kontrolliert wird.

Während man die Farm der Tiere durchaus als für Kinder geeignet einstufen kann, gilt dies keineswegs für das Werk 1984. Ein gewisses Maß an Reife ist schon notwendig, um die Schilderungen zu begreifen und verarbeiten zu können.

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